Deutscher Autozulieferer streicht mehr als tausend Arbeitsplätze
14.11.2022

Der DEUTSCHE Autozulieferer Schaeffler hat angekündigt, bis 2026 insgesamt 1300 Arbeitsplätze abzubauen, größtenteils im Heimatland Deutschland. Schaeffler wird in Deutschland ungefähr 1000 Arbeitsplätze abbauen und erklärt, dass man Überkapazitäten beseitigen und Fixkosten senken wolle, insbesondere in der Sparte Automobiltechnologien.
Die Arbeitsplätze werden hauptsächlich in der Verwaltung und in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Verbrennungsmotoren abgebaut, aber eine kleinere Zahl wird auch in den Werken wegfallen. In Deutschland werden Arbeitsplätze vor allem in den Werken in Herzogenaurach, Bühl und Homburg abgebaut. Bei Schaeffler erwartet man, dass die Entlassungen jährlich rund 100 Millionen Euro einsparen werden.
In der vorherigen Restrukturierungsrunde im Jahr 2020 hatte das Unternehmen bereits 4400 Beschäftigten gekündigt und beschäftigt derzeit weltweit fast 83 Tausend Menschen. Im aktuellen Umfeld „reicht es nicht mehr aus, nur technologischer Marktführer zu sein“, sagte der Leiter der Sparte Automobiltechnologie Matthias Zink, entscheidend sei, dass Schaeffler über „eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur“ verfüge.
Dies wird dem Unternehmen ermöglichen, den Transformationsprozess weiter zu beschleunigen und vollständig auf die Elektrifizierung des Antriebsstrangs vorbereitet zu sein, erklärte Zink. Die Maßnahmen seien „ein wichtiger Schritt zur Sicherung des Wachstums in der Zukunft“, erklärte der regionale Geschäftsführer für Europa Sascha Zaps.
Quelle: index.hr











