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Deutsches Statistikamt: Preisauftrieb lässt nach

02.04.2023

Deutsches Statistikamt: Preisauftrieb lässt nach

Die INFLATION in Deutschland hat sich im März spürbar abgeschwächt, wie vorläufige Schätzungen des Statistikamts zeigen, was einen deutlich milderen Anstieg der Energiepreise im Vergleich zum hohen Niveau zu Beginn des vergangenen Frühjahrs widerspiegelt.

Die Verbraucherpreise in der größten europäischen Volkswirtschaft stiegen im März im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 7.4 Prozent, wie vorläufige Schätzungen des Statistikamts zeigen.

Die Jahresinflation ist damit nun deutlich niedriger als im Januar und Februar, als sie 8.7 Prozent erreichte, heißt es bei Destatis.

Im Vergleich zum Februar lagen die Preise nach vorläufigen und derzeit verfügbaren Daten um 0.8 Prozent höher, was ein stabiles Wachstumstempo auf monatlicher Ebene zeigt.

Lebensmittel 22 Prozent teurer

Im Februar lagen die Energiepreise um 19.1 Prozent höher und im Januar um 23.1 Prozent, wie die Tabellen des Statistikamts zeigen.

Neben der hohen Vergleichsbasis im März 2022 erklären die Statistiker die deutlich mildere Verteuerung auch mit staatlichen Hilfsmaßnahmen für Haushalte und Unternehmen.

Bei Lebensmitteln schätzen die Statistiker, dass sie im Vergleich zum März des vergangenen Jahres um 22.3 Prozent teurer geworden sind, etwas stärker als im Februar.

Bei Waren schätzen sie, dass sie auf Jahresbasis um 9.8 Prozent teurer geworden sind, nach einem Preisanstieg von 12.4 Prozent im Februar.

Bei Dienstleistungen stieg der Preis nach ersten Schätzungen um 4.8 Prozent, fast genauso wie im zweiten Monat dieses Jahres.

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HICP), der für einen leichteren Vergleich mit den übrigen Ländern der Europäischen Union verwendet wird, zeigte im März einen Preisanstieg von 7.8 Prozent im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat, deutlich schwächer als im Februar, als er 9.3 Prozent erreichte.

Auf monatlicher Ebene stiegen die Preise laut HICP im März um 1.1 Prozent, fast genauso wie im Monat zuvor, wie vorläufige Daten von Destatis zeigen.

Quelle: index.hr