Für Einsteiger rund 1.160 € netto: Zagrebački Holding sucht Kommunalarbeiter und weitere Fachkräfte
28.01.2026

Das Foto dient illustrativen Zwecken.
Die Zagrebački holding hat eine Ausschreibung zur Einstellung mehrerer Kommunalarbeiter in der Tochtergesellschaft Čistoća veröffentlicht.
Geboten werden ein unbefristeter Arbeitsvertrag sowie monatliche Gesamteinkünfte, die zusammen mit den in der Ausschreibung vorgesehenen Zuschlägen etwa 1.160 Euro netto für Berufseinsteiger ohne besondere Vergünstigungen betragen. Mit zunehmender Zahl an Berufsjahren können die Einkünfte auch deutlich höher ausfallen.
Für die Stelle des Kommunalarbeiters ist ein monatliches Grundgehalt brutto von 1.372,56 Euro vorgesehen, das sich mit jedem Jahr der Berufserfahrung um 0,5 % erhöht. Zusätzlich zum Grundgehalt werden weitere steuerfreie monatliche Bezüge in Höhe von 176,66 Euro.
Nach den geltenden Steuervorschriften für die Stadt Zagreb entspricht das anfängliche Bruttogehalt von 1.372,56 Euro einem Nettobetrag von ungefähr 983,50 Euro für einen Arbeitnehmer mit Wohnsitz in Zagreb. Rechnet man die steuerfreien monatlichen Zuschläge hinzu, erreichen die anfänglichen Gesamteinkünfte etwa 1.160 Euro netto.
Arbeitnehmer mit 10 Jahren Berufserfahrung können mit ungefähren Nettoeinkünften von rund 1.207 Euro rechnen, während Arbeitnehmer mit 20 Jahren Berufserfahrung ungefähr 1.256 Euro netto erreichen können.
Neben dem Gehalt selbst bietet die Zagrebački holding ein Leistungspaket, das heute bei vielen Arbeitgebern selten ist. Den Arbeitnehmern wird eine bezahlte Jahreskarte für den städtischen und überregionalen Verkehr, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, eine zusätzliche Jahresprämie sowie ein Geschenk für Kinder unter 15 Jahren anlässlich des Heiligen Nikolaus gewährt. Vorgesehen ist auch ein Ostergeschenk in Form von Sachleistungen sowie alle übrigen im Kollektivvertrag definierten Rechte.
Die Arbeitsplätze umfassen ein breites Spektrum an Tätigkeiten innerhalb des Abfallwirtschaftssystems, einschließlich der Sammlung und Verladung von Abfällen, der Reinigung und dem Waschen öffentlicher Flächen, der Arbeit auf Deponien sowie Hilfsarbeiten bei der Verarbeitung von Baumaterial und bei Notfallsanierungen. Es handelt sich um körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten, die bei allen Wetterbedingungen ausgeführt werden, aber für das tägliche Funktionieren der Stadt von entscheidender Bedeutung sind.
Gleichzeitig hat die Holding auf ihren offiziellen Seiten eine größere Zahl weiterer Ausschreibungen offen, was klar zeigt, dass auch der größte städtische Arbeitgeber mit Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert ist.
Früher galt eine Stelle bei der Zagrebački holding als eine der begehrtesten in Zagreb. In der Öffentlichkeit wurde oft gesagt, dass man einen Arbeitsplatz ausschließlich über Empfehlungen oder Beziehungen bekomme, und Ausschreibungen wurden eher als Formalität denn als echte Beschäftigungschance wahrgenommen. Heute ist das Bild deutlich anders. Der Arbeitskräftemangel, der Wunsch nach Transparenz der Stadtverwaltung, Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und die Konkurrenz des Privatsektors haben ihre Wirkung gezeigt, sodass selbst die Zagrebački holding nicht mehr den Luxus hat, unter einer großen Zahl von Kandidaten wählen zu können.
Dies bestätigt auch die Tatsache, dass die Holding derzeit für zahlreiche andere Positionen einstellt. Offen sind Ausschreibungen für Fahrer, Köche, Verwaltungs- und technische Mitarbeiter, Sachbearbeiter, Ingenieure sowie Führungsfunktionen, sowohl innerhalb der Holding selbst als auch in verbundenen Gesellschaften wie Vodoopskrba i odvodnja, Gradska groblja und anderen städtischen Unternehmen.
Obwohl die Zagrebački holding weiterhin einer der größten und stabilsten Arbeitgeber in der Hauptstadt bleibt, zeigen die aktuellen Anzeigen klar, dass auch für sie die Situation nicht mehr ideal ist. Der Arbeitsmarkt diktiert heute die Bedingungen, und Stabilität, ein unbefristeter Vertrag und sichere Zuschläge reichen für sich genommen nicht mehr aus. Gerade deshalb kommuniziert die Holding Gehälter, Zusatzleistungen und Arbeitsbedingungen immer offener und klarer und versucht, diese Arbeitsplätze unter Umständen, die sich in den letzten Jahren wesentlich verändert haben, wieder attraktiv zu machen.









