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Immobilienpreise schießen in die Höhe, Baugrundstücke immer gefragter

01.08.2022

Immobilienpreise schießen in die Höhe, Baugrundstücke immer gefragter

Günstige Kredite fördern den Kauf, und bei einer so hohen Inflationsrate wird in Immobilien investiertes Geld nicht an Wert verlieren.

Der Anstieg der Immobilienpreise in Kroatien ist unaufhaltsam. Doch trotz überteuerter Quadratmeter lässt die Nachfrage nicht nach. Neben Häusern und Wohnungen wächst in den letzten zwei Jahren auch das Interesse an Baugrundstücken erheblich, berichtet HRT.

Stefano Ladavac suchte zwei Jahre lang intensiv nach einem Baugrundstück im Zentrum Istriens. Das Angebot – schwach, und die Preise – so hoch wie nie zuvor. Dieses Grundstück in Sveti Petar u Šumi hält er für perfekt für den Bau von zwei Villen, die er vermieten wird.

„Mit dem Preis sind wir absolut zufrieden, wir haben 22 Euro pro Quadratmeter bezahlt, und der ungefähre durchschnittliche Ausgangspreis für Baugrundstücke in Sveti Petar u Šumi liegt bei 40 Euro pro Quadratmeter, sodass wir wirklich sehr gut weggekommen sind“, sagte der Investor Stefano Ladavac.

Auch in Zagreb ist die Auswahl nicht groß. Der Verkäufer eines Grundstücks in der Nähe des Flughafens verlangt 65 Euro pro Quadratmeter. Den Preis diktiert der Markt, und gemessen am Markt ist er realistisch. Gleichzeitig ist er doppelt so hoch wie beim Kauf des Grundstücks vor sechs Jahren.

Günstige Kredite fördern den Kauf, und bei einer so hohen Inflationsrate wird in Immobilien investiertes Geld nicht an Wert verlieren. Baugrundstücke sind in Zagreb, Split und Zadar am gefragtesten. Die Preise aller Arten von Immobilien erreichen Rekordhöhen.

„Ich sehe keine Situation, in der die Preise in absehbarer Zeit sinken werden. Der Markt ist aktiv, daher denke ich, dass es angesichts des Eintritts in die Eurozone einfach so weitergehen wird“, betonte die Immobilienmaklerin Mia Vučić.

Die jüngsten Daten von Eurostat zeigen, dass die Immobilienpreise in Kroatien in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um dreizehneinhalb Prozent gestiegen sind, was über dem europäischen Durchschnitt liegt.

Quelle: poslovni.hr