Neue Daten: Durchschnittsgehalt in Zagreb beträgt 1.633 Euro
17.09.2025

Das durchschnittliche Nettogehalt in juristischen Personen in Zagreb betrug im Juni 1.633 Euro, wie Daten des Städtischen Amts für Wirtschaft zeigen.
Es handelt sich um einen Rückgang von 1,2 Prozent im Vergleich zum Mai, aber auch um einen Anstieg von 8,2 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres, schreibt index.hr. Das Mediangehalt, das die tatsächliche Verteilung der Einkommen genauer darstellt, lag bei 1.396 Euro, was bedeutet, dass die Hälfte der Beschäftigten in Zagreb ein niedrigeres und die andere Hälfte ein höheres Nettogehalt als diesen Betrag hatte.
Die größten Unterschiede bei den Einkommen zeigen sich zwischen den Branchen. Das höchste durchschnittliche Nettogehalt in Zagreb wurde an Arbeitnehmer im Sektor der Förderung von Erdöl und Erdgas ausgezahlt und betrug 2397 Euro. Auf der anderen Seite des Spektrums befinden sich Arbeitnehmer in der Herstellung von Leder und verwandten Produkten, wo der Durchschnitt lediglich 959 Euro betrug.
Vergleicht man die Daten mit dem staatlichen Durchschnitt, ist klar, dass die Zagreber weiterhin im Vorteil sind. Das durchschnittliche Nettogehalt in Kroatien betrug im Juni 1444 Euro, also 189 Euro weniger als in Zagreb. Damit wird bestätigt, dass die Hauptstadt über dem nationalen Durchschnitt bleibt, obwohl die Unterschiede zwischen den Sektoren innerhalb Zagrebs weiterhin ausgesprochen groß sind.
Die Daten zeigen auch Entwicklungen bei den Bruttobeträgen. Das durchschnittliche Bruttogehalt in Zagreb betrug im Juni 2332 Euro, was einem Rückgang von 1,3 Prozent im Vergleich zum Mai entspricht, gleichzeitig aber einem Anstieg von 8,5 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres. Das bedeutet, dass der Trend steigender Gehälter weiterhin vorhanden ist, obwohl im Vormonat ein kleinerer Rückgang verzeichnet wurde.
Diese Indikatoren bestätigen erneut, dass sich Kroatien und insbesondere Zagreb in einer Phase steigender Einkommen befinden, trotz monatlicher Schwankungen. Doch die Unterschiede zwischen den Sektoren sind weiterhin sehr ausgeprägt, was klar auf eine ungleichmäßige Einkommensverteilung zwischen den Branchen hinweist.











