Preise in Deutschland brechen Rekorde: So stark sind die Verteuerungen
20.09.2022

Der ANSTIEG der Erzeugerpreise in Deutschland verzeichnete im August einen neuen Rekord, angetrieben von den Energiepreisen, wie aus den von Destatis veröffentlichten Daten hervorgeht.
Die Erzeugerpreise in Deutschland stiegen im August im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat um 45.8 Prozent, so stark wie seit 1949 nicht mehr, als das deutsche Statistikamt begann, Daten zu veröffentlichen, und übertrafen damit den Rekordanstieg von 37.2 Prozent im Juli. Im Vergleich zum Juli lagen sie um 7.9 Prozent höher, was ebenfalls der stärkste Anstieg ist, seit Destatis Berichte veröffentlicht. Im Juli stiegen sie auf Monatsbasis um 5.3 Prozent.
Die Energiepreise waren im August mehr als doppelt so hoch wie im gleichen Vorjahresmonat. Auf Monatsbasis stiegen sie um 20.4 Prozent. Strom war für die Verteiler fast viermal teurer, und Gas dreimal teurer als im August des Vorjahres.
Milch, Fleisch, Kaffee … wurden teurer
Ohne die Energiepreise lagen die Erzeugerpreise um 14 Prozent höher.
Wegen der Verteuerung der Energie stiegen auch die Preise für Vorleistungsgüter deutlich, um 17.5 Prozent, aber auch für langlebige und kurzlebige Konsumgüter, um 10.9 beziehungsweise 16.9 Prozent.
Lebensmittel verteuerten sich um 22.3 Prozent, wobei die Butterpreise im Vergleich zum August des Vorjahres um 74.6 Prozent sprangen. Auch die Erzeugerpreise für unverarbeitete pflanzliche Öle stiegen, um 51.4 Prozent. Milch und Kaffee waren um ein Drittel teurer, und Fleisch ohne Geflügel um ein Viertel teurer als im August 2021.
Quelle: index.hr










