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Stadt Rijeka will auf einen Teil des Kuchens verzichten, damit Bürger höhere Nettolöhne erhalten

22.10.2025

Stadt Rijeka will auf einen Teil des Kuchens verzichten, damit Bürger höhere Nettolöhne erhalten

Die Stadt Rijeka hat eine wichtige Änderung angekündigt, die vielen Beschäftigten mehr Geld in der Tasche bringen könnte.

Bürgermeisterin Iva Rinčić stellte den Entwurf des neuen Beschlusses über die Höhe der Steuersätze der jährlichen Einkommensteuer vor, schreibt Novi list. Die Idee ist einfach, aber für die Bürger sehr konkret: den Steuersatz zu senken und so den Nettolohn zu erhöhen.

Dem Vorschlag zufolge würde der derzeitige niedrigere Einkommensteuersatz von 22 Prozent auf 20 Prozent gesenkt, und der höhere Satz von 32 Prozent auf 25 Prozent. Das bedeutet, dass die Bürger von Rijeka weniger Steuern zahlen würden, während sie gleichzeitig einen größeren Teil ihres Einkommens behalten.

Der neue Beschluss befindet sich derzeit in der öffentlichen Konsultation, und in der Stadtverwaltung betont man, dass er mit dem ersten Tag des Jahres 2026 in Kraft treten sollte.

Mehr Geld auf den Konten der Bürger

In der Stadtverwaltung erläutert man, dass durch die Senkung der Steuersätze die gesamte Steuerpflicht der Bürger sinken und damit der Nettolohn steigen würde. Mit anderen Worten: Derselbe Bruttolohn wird jedem Beschäftigten mehr Geld bringen.

Dennoch wird diese Maßnahme auch Auswirkungen auf den städtischen Haushalt haben. Es wird geschätzt, dass Rijeka im Jahr 2026 etwa neun Millionen Euro weniger an Steuereinnahmen einnehmen wird als in diesem Jahr. Doch aus der Stadt heißt es, dass dies eine Investition in den Lebensstandard der Bürger sei, da der Konsum angekurbelt und den Einwohnern von Rijeka das Leben erleichtert werden solle.

Aus der Stadt Rijeka heißt es, dass dies eine Fortsetzung der Maßnahmen sei, die darauf abzielen, die Bürger zusätzlich zu entlasten und die Stadt für Leben und Arbeit wettbewerbsfähiger zu machen. Der neue Steuerbeschluss sollte, wenn alles nach Plan läuft, am 1. Januar 2026 in Kraft treten.