Amazon könnte 30.000 Mitarbeiter entlassen: Größte Kündigungswelle seit 2022
28.10.2025

Der amerikanische Technologieriese Amazon bereitet einen neuen großen Stellenabbau in seinen Büros vor, und laut Berichten deutscher Medien könnten bis zu 30.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.
Es handelt sich um fast zehn Prozent der insgesamt 350.000 Verwaltungsangestellten, was diesen Abbau zum größten seit Ende 2022 machen würde, als rund 27.000 Stellen gestrichen wurden, schreibt Fenix Magazin. Das Unternehmen hat sich bislang offiziell nicht zu den Plänen geäußert, die seit Wochen innerhalb des Konzerns Besorgnis auslösen.
Nach den verfügbaren Informationen wird der Abbau mehrere Geschäftsbereiche betreffen, darunter Personalwesen, Werbung sowie Amazon Web Services (AWS), die Schlüsselabteilung, die den größten Teil des Gewinns erwirtschaftet. Obwohl die genauen Zahlen und der zeitliche Rahmen noch nicht bekannt sind, behaupten Eingeweihte, dass es sich um die Fortsetzung einer breiteren Sparstrategie handelt, mit der Amazon versucht, die Betriebskosten zu senken und Mittel in die Entwicklung künstlicher Intelligenz umzuleiten.
Experten warnen, dass ein solcher Schritt breitere Folgen für den Technologiesektor haben könnte, der noch immer versucht, sich nach der Entlassungswelle der Jahre 2022 und 2023 zu stabilisieren. Viele große Unternehmen wie Google, Meta und Microsoft haben in den vergangenen zwei Jahren ihre Mitarbeiterzahl reduziert, um die Kosten an das verlangsamte Marktwachstum anzupassen. Amazons Schritt fügt sich somit in einen breiteren Trend der Optimierung der Belegschaft unter den Technologiegiganten ein.
Der Arbeitsmarkt im Technologiesektor zeigt derzeit Anzeichen einer Erholung, doch die Vorsicht bleibt weiterhin ausgeprägt. Die Nachfrage nach Fachkräften aus den Bereichen künstliche Intelligenz und Cybersicherheit bleibt hoch, während Verwaltungs- und Marketingpositionen stärker unter Druck stehen.









