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Gute Nachrichten für Beschäftigte des deutschen Konzerns: Bis zu 9.000 Euro Bonus

20.03.2023

Gute Nachrichten für Beschäftigte des deutschen Konzerns: Bis zu 9.000 Euro Bonus

Auf der jährlichen Pressekonferenz von BMW hat der Konzern am Mittwoch beeindruckende Zahlen bekannt gegeben. Im vergangenen Jahr verkaufte BMW 2,4 Millionen Autos und erzielte einen Rekordgewinn von 23,5 Milliarden Euro vor Steuern.

Auch die Beschäftigten erhalten einen Teil davon. Qualifizierte Arbeiter in der Entgeltgruppe 5 erhalten 9.000 Euro Gewinnbeteiligung plus Dividenden für die Altersvorsorge, sagte Personalmanagerin Ilka Horstmeier. BMW hat diesen Betrag bereits im vergangenen Jahr ausgezahlt, damals hieß es, es handle sich um einen Rekordbonus, berichtet Fenix magazin.

Die BMW-Beschäftigten konnten sich erst vor Kurzem über eine zusätzliche Auszahlung freuen. Mit dem Januargehalt erhielten sie einen Inflationsausgleich von 1.500 Euro – steuerfrei. Und Anfang 2024 sollen weitere 1.500 Euro als Inflationsausgleich folgen.

Für das Jahr 2023 erwartet BMW einen leichten Anstieg der Verkaufszahlen und weiterhin hohe Preise für Neuwagen, aber einen deutlich geringeren Gewinn. Gute 7,7 Milliarden Euro Gewinn aus dem Jahr 2022 gingen auf die Neubewertung der Beteiligung am chinesischen Joint Venture BBA nach der Übernahme der Mehrheit zurück. In diesem Jahr hingegen belastete der Kaufpreis das Geschäftsergebnis mit 1,4 Milliarden Euro. Finanzvorstand Nicolas Peter rechnet außerdem mit zusätzlichen Kosten von mehr als einer halben Milliarde Euro für Materialien und Rohstoffe.

Aber im Kerngeschäft läuft es gut: Die Versorgung mit Halbleitern verbessert sich, die Produktion läuft, und die Auftragsbücher sind voll. Die Nachfrage ist in Europa schwächer, aber in den USA stabil, und „in China erwarten wir ab dem zweiten Quartal eine gewisse Erholung“, sagte der Finanzchef.

Es wird erwartet, dass der Absatz in der besonders profitablen Oberklasse und im Luxussegment um die Hälfte steigt. Es wird erwartet, dass die Autosparte eine Gewinnmarge von 8 bis 10 Prozent vom Umsatz vor Steuern und Zinsen erzielt, nach 8,6 Prozent im vergangenen Jahr.

Auch das Geschäft mit E-Autos soll Wachstum bringen. In diesem Jahr werden 15 Prozent der verkauften Autos vollelektrisch sein.

„Ein Fünftel 2024, ein Viertel 2025, ein Drittel 2026“, sagte Vorstandsvorsitzender Oliver Zipse. Die Einführung der neuen, auf E-Autos ausgerichteten Plattformklasse mit deutlich leistungsstärkeren und günstigeren Batterien in zwei Jahren wird einen großen Schub geben.

Quelle: N1