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Kroatischer Minister verspricht: Bis zum Ende der Amtszeit Durchschnittslohn von 1600 Euro, Rente über 800 Euro

19.09.2025

Kroatischer Minister verspricht: Bis zum Ende der Amtszeit Durchschnittslohn von 1600 Euro, Rente über 800 Euro

Der kroatische Arbeitsminister Marin Piletić erklärte, dass das Durchschnittsgehalt in Kroatien bis zum Ende der Amtszeit der Regierung 1600 Euro erreichen werde, während der Mindestlohn 1250 Euro brutto betragen werde.

Er betonte, dass die Löhne und Renten im vergangenen Zeitraum schneller gestiegen seien als die Inflation, und kündigte ein neues Maßnahmenpaket an, das die staatlichen Subventionen schrittweise senken solle, bei gleichzeitiger Wahrung des Schutzes für die am stärksten gefährdeten Bürger.

Was die Energiepreise betrifft, erinnerte der Minister daran, dass Strom seit 2020 auf den Weltmärkten um bis zu das 17-Fache teurer geworden sei, dass jedoch die Interventionen der Regierung drastische Belastungen für Haushalte und öffentliche Einrichtungen in Kroatien verhindert hätten, schreibt index.hr. Die durchschnittliche monatliche Stromrechnung beträgt derzeit etwa 50 Euro, und dank der Subventionen zahlen die Bürger 40 Euro. Mit dem schrittweisen Rückzug der Regierung aus den Maßnahmen wird ein leichter Preisanstieg auf 45 Euro pro Haushalt erwartet.

Piletić betonte, dass die Regierung mit neun Maßnahmenpaketen den Rentnern beharrlich geholfen habe. Die bisherigen einmaligen Zuschläge entwickeln sich nun zu einem dauerhaften Recht. Anstelle des Energiezuschlags wurde ein neuer jährlicher Zuschlag eingeführt, die erste Auszahlung ist für Dezember geplant, und die Höhe wird von den Jahren der Rentenversicherungszeit abhängen. Der Minister erläuterte, dass das Modell wie eine Art dreizehnte Rente funktionieren werde, jedoch nicht dem vollen monatlichen Bezug entsprechen werde.

„Der Zuschlag wird mit den Jahren der Versicherungszeit multipliziert. Mehr Arbeitsjahre bedeuten auch einen höheren Zuschlag“, sagte Piletić und bestätigte, dass alle Empfänger gleichzeitig Anspruch auf die Zahlung haben werden, nachdem die Kroatische Anstalt für Rentenversicherung die Beträge für mehr als eine Million zweihunderttausend Rentner berechnet hat. Er merkte auch an, dass ein digitales System vorbereitet werde, das den Prozess beschleunigen solle.

Die durchschnittliche Rente in Kroatien beträgt derzeit etwas weniger als 700 Euro und sollte mit dem neuen jährlichen Zuschlag bis zum Jahresende diese Schwelle überschreiten. „Wir erwarten, dass die durchschnittliche Rente bald über 700 Euro liegen wird, und unser politisches Ziel ist es, sie bis zum Ende der Amtszeit auf mehr als 800 Euro anzuheben“, schloss Piletić.