Plus
Anzeige schalten

Seit der Euro-Einführung sind die Preise gestiegen, doch die Kroaten können nichts dagegen tun

04.01.2023

Seit der Euro-Einführung sind die Preise gestiegen, doch die Kroaten können nichts dagegen tun

In der Sendung des Kroatischen Radios „A sada Vlada“ sprach Wirtschaftsminister Davor Filipović über die Probleme, die die neue Währung für zahlreiche Verbraucher und Händler mit sich gebracht hat, und betonte, dass die Inflation von Monat zu Monat steigt und dass die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, die in Handelsketten verkauft werden, den größten Anteil an dieser Struktur hatten.

Die Einführung des Euro in Kroatien hat eine Reihe von Preissteigerungen ausgelöst, und die Inflation steigt von Monat zu Monat, vor allem aufgrund des Anstiegs der Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, die in Handelsketten verkauft werden.

Die Regierung griff mit einer Senkung der Mehrwertsteuer ein, um die Preise für die Bürger zu senken, aber dies spiegelte sich nicht in einer Senkung der Produktpreise wider. Das Wirtschaftsministerium denkt über zusätzliche Maßnahmen zur Begrenzung der Preise bestimmter Produkte, wie etwa Öl, sowie über Versuche nach, Händler dazu zu bringen zu begründen, warum die Preise nach der Senkung der Mehrwertsteuer nicht gesenkt wurden.

Da der Übergang zum Euro einige technische Probleme verursachte, begannen Händler, die Preise der Produkte aufzurunden, was für die Bürger zusätzliche Verteuerungen verursachte. Der Wirtschaftsminister betonte jedoch, dass nicht zugelassen werden dürfe, dass Händler die Preise nur deshalb erhöhen, weil technische Schwierigkeiten aufgetreten sind.

Daher hat die Regierung Maßnahmen zur Begrenzung der Preise bestimmter Produkte, wie etwa Öl, ergriffen und hofft, dass die Händler begründen werden, warum die Preise nach der Senkung der Mehrwertsteuer nicht gesenkt wurden.

Gleichzeitig sind die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, insbesondere in Handelsketten, erheblich gestiegen, was die Situation für die Bürger zusätzlich verschärft hat. Der Preis für Eier zum Beispiel ist extrem hoch und liegt bei über 20 Kuna für 10 Stück, was deutlich mehr ist als vor dem Übergang zum Euro. Der Wirtschaftsminister betont, dass einige Händler versuchen, in Zeiten einer beispiellosen Krise möglichst hohe Gewinne zu erzielen, was inakzeptabel ist.

In einer Marktwirtschaft haben private Händler jedoch die Freiheit, die Preise der Produkte festzulegen, sodass es schwierig ist, in die Preise einzugreifen. Dennoch denkt das Wirtschaftsministerium über zusätzliche Maßnahmen nach, die dazu beitragen könnten, die Preise bestimmter Produkte zu begrenzen und das Leben der Bürger zu erleichtern.