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Slowenien beim verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen vor Italien und Spanien

06.11.2023

Slowenien beim verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen vor Italien und Spanien

LJUBLJANA – Das angepasste durchschnittliche verfügbare Nettoeinkommen pro Einwohner, ausgedrückt in Kaufkraftstandards (PPS), erreichte im vergangenen Jahr in der EU 18.706 PPS, was fast vier Prozent mehr als 2021 ist. In Slowenien lag es nur etwas über dem Durchschnitt, bei 18.792 PPS, womit das Land nach dieser Messung sowohl Italien als auch Spanien überholte, teilte Eurostat mit.

Gemessen wurde das höchste angepasste durchschnittliche verfügbare Nettoeinkommen pro Einwohner – das ist das Niveau, über dem die Hälfte der Werte liegt und unter dem die andere Hälfte liegt, wobei neben der Einkommensverteilung auch die Größe und Zusammensetzung der Haushalte berücksichtigt werden. In Luxemburg wurde im vergangenen Jahr der höchste Wert verzeichnet (33.214 PPS), wie aus der Freitagsveröffentlichung des Europäischen Statistikamts hervorgeht.

Auf das reiche Großherzogtum folgen die Niederlande (25.437 PPS), Österreich (25.119 PPS), Belgien (24.142 PPS), Dänemark (23.244 PPS) und Deutschland (23.197 PPS).

Mit einem angepassten verfügbaren Nettoeinkommen pro Einwohner von 18.792 PPS liegt Slowenien leicht über dem EU-Durchschnitt, vor Zypern (19.719 PPS) und Irland (20.207 PPS).

Zusammen mit den EU-Mitgliedstaaten Mittel- und Osteuropas sowie Griechenland liegen dahinter Italien (18.472 PPS) und Spanien (17.254 PPS).

Am unteren Ende der Rangliste stehen Bulgarien (9671 PPS), die Slowakei (9826 PPS), Rumänien (10.033 PPS), Ungarn (10.217 PPS) und Griechenland (10.841 PPS).

Während Slowenien nach Kaufkraft beim angepassten verfügbaren Nettoeinkommen pro Einwohner über dem EU-Durchschnitt liegt und mit Platz 13 unter den 27 Mitgliedstaaten sogar vor zwei großen westeuropäischen Volkswirtschaften liegt, ist das Bild anders, wenn das Einkommen in Euro ausgedrückt wird.

In diesem Fall liegt Slowenien mit 16.544 Euro unter dem EU-Durchschnitt, der im vergangenen Jahr 19.083 Euro betrug. Vor Slowenien, das unter den 27 Mitgliedstaaten der Union nach diesem Maßstab den 15. Platz einnimmt, liegen noch Spanien (16.814 Euro) und Italien (18.592 Euro).

An erster Stelle steht weiterhin Luxemburg (45.310 Euro), gefolgt von Dänemark (33.260 Euro), den Niederlanden (29.537 Euro), Irland (29.060 Euro), Österreich (27.844 Euro) und Belgien (27.314 Euro).

Am Ende der Liste stehen Bulgarien (5378 Euro), Rumänien (5512 Euro), Ungarn (6975 Euro), Kroatien (8760 Euro), die Slowakei (8819 Euro) und Polen (8946 Euro).

Quelle: seebiz.eu