Umag zahlt bis zu 600 € Weihnachtsgeld an besonders gefährdete Rentner, Stadtverwaltung erhält 350 €
17.11.2025

Während die Temperaturen langsam sinken und in der Luft immer stärker der Zauber der bevorstehenden Weihnachts- und Neujahrsfeiertage zu spüren ist, hat die Stadt Umag erneut ihre soziale Sensibilität bewiesen, indem sie eine Entscheidung getroffen hat, die viele Rentnerinnen und Rentner sehr erfreuen wird.
Auch in diesem Jahr sind für die Umager Mitbürgerinnen und Mitbürger im dritten Lebensalter mit den niedrigsten Renten Weihnachtszuwendungen gesichert, deren Betrag sogar bis zu 600 Euro erreicht, was in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eine bedeutende finanzielle Unterstützung darstellt.
Diese finanzielle Unterstützung ist für Umager Rentnerinnen und Rentner sowie für Personen bestimmt, die das fünfundsechzigste Lebensjahr vollendet haben und keinerlei andere Einkünfte haben. Die grundlegenden Voraussetzungen, die sie erfüllen müssen, sind ein ununterbrochener Wohnsitz im Gebiet von Umag von mindestens fünf Jahren vor der Antragstellung sowie ein durchschnittliches monatliches Einkommen einschließlich der Rente, das vom ersten Januar bis zum Tag der Anmeldung nicht höher als 500,00 Euro ist.
Detaillierte Berechnung der Weihnachtszuwendungen
Die Höhe der Weihnachtszuwendung ist an den monatlichen Durchschnitt der Gesamteinkünfte der Begünstigten angepasst und gewährleistet so die größte Hilfe für diejenigen in der schwierigsten materiellen Lage. Gemäß dem Beschluss der Stadt sind die Beträge wie folgt aufgeteilt:
- Begünstigte, deren durchschnittlicher monatlicher Gesamtbetrag der Einkünfte beziehungsweise Bezüge im laufenden Jahr bis zu 200,00 Euro beträgt, haben Anspruch auf den höchsten Betrag der Weihnachtszuwendung, der auf 600,00 Euro festgelegt wurde.
- Für Rentnerinnen und Rentner sowie ältere Personen mit monatlichen Einkünften im Bereich von 200,01 Euro bis 300,00 Euro hat die Stadt eine Weihnachtszuwendung in Höhe von 400,00 Euro gesichert.
- Diejenigen, deren monatlicher Durchschnitt der Bezüge zwischen 300,01 Euro und 400,00 Euro liegt, können mit einem Betrag von 200,00 Euro rechnen.
- Der niedrigste Betrag, 100,00 Euro, wird an Begünstigte ausgezahlt, deren monatlicher Durchschnitt der Gesamteinkünfte im Bereich von 400,01 Euro bis 500,00 Euro liegt.
Dankbarkeit für den lebenslangen Beitrag zur Entwicklung der Stadt
Der Bürgermeister von Umag, Vili Bassanese, betonte, dass diese Maßnahme ein Ausdruck von Dankbarkeit und Respekt gegenüber älteren Menschen sei und genau zur richtigen Zeit komme, um ihnen die Feiertagszeit zum Jahresende zumindest ein wenig zu verschönern.
'Auf diese Weise bringt die Stadt Umag jedes Jahr ihre Dankbarkeit gegenüber älteren Menschen zum Ausdruck, und zwar gerade in der Feiertagszeit, um unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern diesen Zeitraum zum Jahresende zumindest etwas zu verschönern', betonte Bassanese. 'Das ist nur eine Form eines kleinen Dankes an sie alle, die ihr ganzes Leben lang mit Wärme und Liebe in unsere Stadt investiert haben. Unser Wunsch ist es, den Rentnerinnen und Rentnern ein würdevolles Altern und eine aktive Teilnahme an der Gesellschaft zu sichern, damit wir ihnen durch Unterstützung zumindest zu einem kleinen Teil für alles danken können, was sie für die Entwicklung unserer Gesellschaft getan haben', fügte er hinzu.
Wie stellt man einen Antrag auf die Weihnachtszuwendung?
Alle Interessierten, die die genannten Voraussetzungen erfüllen, müssen sich mit der Anmeldung beeilen, denn die Frist für die Einreichung des Antrags ist auf den 28. November 2025 festgelegt.
Der Antrag auf diese Unterstützung kann direkt auf den offiziellen Internetseiten der Stadt Umag oder im Gebäude der Stadtverwaltung abgeholt werden, das sich an der Adresse Trg slobode 7 befindet. Das ausgefüllte Formular mit den Begleitunterlagen muss ausschließlich persönlich bei der Sachbearbeiterin Dajana Bose Kovačević in der Verwaltungsabteilung für allgemeine Verwaltung und gesellschaftliche Tätigkeiten an derselben Adresse an jedem Werktag gemäß den Arbeitszeiten der Stadtverwaltung eingereicht werden. Alle zusätzlichen Informationen und Erläuterungen im Zusammenhang mit den Weihnachtszuwendungen können unter der Telefonnummer (052) 702-917 eingeholt werden.
Erhöhung der Einkünfte auch für die Beschäftigten der Stadtverwaltung
Diese finanzielle Unterstützung für die Umager Rentnerinnen und Rentner kommt im Kontext eines umfassenderen Plans der Stadt Umag zur Verbesserung der materiellen Rechte ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Beschäftigten. Infolge der wirtschaftlichen Entwicklungen in der Republik Kroatien und ihrer direkten Auswirkungen auf den Lebensstandard der Bürgerinnen und Bürger traf Bürgermeister Vili Bassanese bereits Ende vergangenen Jahres die Entscheidung über eine erhebliche Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten der Stadtverwaltung, der Einrichtungen und der Unternehmen im Eigentum der Stadt, die seit dem 1. Januar 2025 in Kraft ist.
Konkret unterzeichneten die Stadt Umag und die Gewerkschaft Istriens, des Kvarners und Dalmatiens am 18. Dezember 2024 einen neuen Kollektivvertrag, mit dem der Bruttobetrag der Berechnungsgrundlage für die Gehälter auf 770 Euro erhöht wird, was letztlich eine Erhöhung um 15 Prozent darstellt. Zusätzlich zu dieser Erhöhung wurden den Beschäftigten auch steuerfreie Vergütungen gesichert, wie eine monatliche Vergütung für eine warme Mahlzeit in Höhe von 100 Euro, was jährlich 1100 Euro ausmacht, ferner ein Ostergeld von 100 Euro, Urlaubsgeld in Höhe von 250 Euro sowie eine Weihnachtszuwendung von 350 Euro.
Die Erhöhung der Berechnungsgrundlage um 15 Prozent gilt für alle Beschäftigten, doch durch zusätzliche Korrekturen der Koeffizienten werden die Gehälter für Beschäftigte mit den niedrigsten Einkünften sowie für Beschäftigte im System der Sozialfürsorge sowie der Erziehung und Bildung, wie etwa Pflegekräfte und Erzieherinnen, zusätzlich erhöht. Für sie steigen die monatlichen Einkünfte um fast 25 Prozent, was in Abstimmung mit dem Sozialpartner angepasst wird.
Bürgermeister Bassanese betonte auch in diesem Fall seine Zufriedenheit mit dem Erreichten. 'Mit dem Erlass einer solchen Entscheidung haben wir die materiellen Rechte all unserer Beschäftigten sicherlich verbessert und gestärkt, was uns außerordentlich freut. Wir leben und arbeiten in herausfordernden Zeiten, doch im Einklang mit den Möglichkeiten bemühen wir uns kontinuierlich, die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsorganisation sowie den Dialog mit den Sozialpartnern zu verbessern, der stets sehr korrekt ist', schloss der Bürgermeister.









