Kraš und Gewerkschaft unterzeichnen neuen Tarifvertrag: Lohnerhöhung für Beschäftigte
04.12.2025

FOTO: Kraš Lebensmittelindustrie d.d.
Die Beschäftigten der Lebensmittelindustrie Kraš werden das neue Jahr mit einer deutlichen Verbesserung ihrer materiellen Rechte begrüßen, insbesondere jene, die in der Produktion arbeiten, wie aus dem kürzlich unterzeichneten Kollektivvertrag hervorgeht.
Die Geschäftsleitung der Kraš Lebensmittelindustrie d.d. und die Vertreter der Gewerkschaft der Beschäftigten in der Landwirtschaft, Lebensmittel- und Tabakindustrie sowie Wasserwirtschaft Kroatiens, PPDIV, haben Bedingungen vereinbart, die am 1. Januar 2026 in Kraft treten und eine Gesamtinvestition von 2,6 Millionen Euro in die Verbesserung der Einkommen der Beschäftigten garantieren.
Diese bedeutende Investition richtet sich an nahezu die gesamte Belegschaft, jedoch mit besonderem Schwerpunkt auf den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die täglich an den Produktionslinien stehen.
Priorität: Beschäftigte in den Kraš-Betrieben
Die wichtigste Änderung betrifft die Erhöhung des monatlichen Grundgehalts. Allen Beschäftigten auf den Arbeitsplätzen von Arbeiterinnen und Arbeitern sowie Spezialistinnen und Spezialisten, was 93 Prozent der Kraš-Belegschaft ausmacht, wird das Grundgehalt um 50 Euro brutto erhöht. Diese Erhöhung der Bemessungsgrundlage, die während des gesamten Jahres 2026 umgesetzt wird, beläuft sich auf 1,2 Millionen Euro.
Der größte Teil der Investition, zusätzliche 1,4 Millionen Euro, wird jedoch gerade an die Beschäftigten an den Produktionslinien in Zagreb und Osijek fließen. Damit hat das Unternehmen klar gezeigt, wer bei diesen Einkommenskorrekturen Priorität hat.
Tomislav Bagić, Vorstandsvorsitzender von Kraš, betonte die Bedeutung einer solchen Entscheidung und erklärte, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Produktion den größten Teil des Unternehmens ausmachen.
'Ihre Arbeit ermöglicht es, dass jedes Kraš-Produkt die hohen Qualitätsstandards aufrechterhält, die unsere Verbraucherinnen und Verbraucher zu Recht erwarten. Wir sind uns bewusst, wie außerordentlich wichtig ihr Beitrag ist, daher haben wir beschlossen, dass gerade sie bei der Lohnkorrektur Priorität haben', erklärte Bagić. Er fügte hinzu, dass der Erfolg von Kraš auf dem Engagement aller Beschäftigten beruhe und dass solche Schritte die klare Absicht zeigen, dass ihr Wissen und ihre Hingabe die Grundlage des langfristigen Werts des gesamten Unternehmens bleiben.
Kontinuierliche Partnerschaft von Gewerkschaft und Geschäftsleitung
Auch Denis Paradiš, Vorsitzender der Gewerkschaft PPDIV, äußerte seine Zufriedenheit über die erzielte Einigung und betonte, dass die Unterzeichnung des neuen Kollektivvertrags die Kontinuität des offenen und konstruktiven Dialogs bestätige, den sie bereits seit vielen Jahren mit der Geschäftsleitung von Kraš pflegen.
'Jedes Jahr bemühen wir uns, die materiellen Rechte und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu verbessern, und der heutige Kollektivvertrag ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Partnerschaft zwischen Gewerkschaft und Geschäftsleitung konkrete Ergebnisse zugunsten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bringt', hob Paradiš hervor.
Neben der erwähnten Erhöhung des Grundgehalts garantiert der Kollektivvertrag den Beschäftigten von Kraš auch eine Reihe zusätzlicher, fester Einkommen und Leistungen. So sind eine monatliche feste Prämie für Arbeitsergebnisse in Höhe von 50 Euro, ferner Weihnachtsgeld und eine Vergütung für die Nutzung des Jahresurlaubs in Höhe von jeweils 350 Euro, 133 Euro Sachzuwendung sowie ein Geschenk für ein Kind in Höhe von 140 Euro gesichert. Darüber hinaus sind den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern monatliche Zuschüsse für eine warme Mahlzeit in Höhe von 100 Euro sowie eine Fahrtkostenerstattung garantiert.









