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Lohnerhöhungen bei Podravka und Belupo: Dalić betont bessere Lage der Beschäftigten

27.11.2025

Lohnerhöhungen bei Podravka und Belupo: Dalić betont bessere Lage der Beschäftigten

FOTO: Gruppe Podravka (podravkagrupa.com)

Die Vorstände der führenden heimischen Lebensmittel- und Pharmaunternehmen, Podravka und Belupo, haben erfolgreich einen weiteren Verhandlungszyklus mit den Arbeitnehmervertretern abgeschlossen, was zur Unterzeichnung neuer Änderungen des Kollektivvertrags geführt hat.

Nach einem konstruktiven Dialog mit den Verhandlungsteams der repräsentativen Gewerkschaften, zu denen die Gewerkschaft PPDIV, die Unabhängige Gewerkschaft von Podravka sowie die Gewerkschaft der Arbeitnehmer des Konzerns Podravka gehören, wurde eine Einigung erzielt, die Tausenden von Beschäftigten eine Erhöhung der materiellen Rechte bringt. Dieses neue Finanzpaket, das auf die Verbesserung des Lebensstandards der Arbeitnehmer ausgerichtet ist, tritt offiziell am ersten Tag des Jahres 2026 in Kraft.

Die wichtigste Nachricht für rund viertausendeinhundert Beschäftigte dieser Unternehmen betrifft die Erhöhung des Grundbruttolohns, der um 4,5 % erhöht wird. Wenn dieser Prozentsatz in konkrete Zahlen übersetzt wird, bedeutet das, dass die Arbeitnehmer auf ihren Gehaltsabrechnungen durchschnittlich eine Erhöhung von etwa 70 Euro brutto sehen werden.

Wichtig ist dabei, laienhaft zu erläutern, dass diese Erhöhung nicht nur einen einmaligen Anstieg des festen Gehalts bedeutet, sondern einen multiplikativen Effekt auf das Gesamteinkommen hat. Da nämlich der vereinbarte Grundlohn steigt, erhöht sich automatisch auch die Grundlage für die Berechnung aller anderen Lohnzuschläge, sodass die Arbeitnehmer auch höhere Beträge für die Betriebszugehörigkeit sowie erhöhte Zuschläge für Schichtarbeit erhalten werden. Neben der Sorge um die regulären Einkommen hat das Unternehmen mit dieser Vereinbarung auch soziale Sensibilität gegenüber den Familien seiner Beschäftigten gezeigt, indem es die Unterstützung für neugeborene Kinder deutlich erhöht hat, die künftig eintausendfünfhundert Euro betragen wird.

Dieser Schritt stellt die Fortsetzung einer kontinuierlichen Politik der Investition in Humanpotenziale dar, was auch die Vorstandsvorsitzende von Podravka, Martina Dalić, bestätigte. Bei der Formalisierung der Vereinbarung hob sie hervor, dass dies bereits die siebte Lohnerhöhung in den letzten vier Jahren sei, womit ein qualitativ besseres und sichereres Arbeitsumfeld für alle Beschäftigten gewährleistet werden solle. Die Daten zeigen, dass der Durchschnittslohn im Konzern seit 2021 um mehr als fünfundsechzig Prozent gestiegen ist, was einen bedeutenden Einkommenssprung darstellt. Obwohl die Unternehmenschefin realistisch einschätzte, dass sich ein so starker Wachstumstrend künftig wahrscheinlich nicht im gleichen Tempo fortsetzen lassen wird, machte sie klar, dass die Verbesserung des materiellen Status der Arbeitnehmer weiterhin eines der wichtigsten Unternehmensziele bleibt.

Zufriedenheit mit dem erzielten Kompromiss und den Verhandlungsergebnissen äußerten auch die Gewerkschaftsvertreter und betonten die Bedeutung des sozialen Dialogs. Im Namen der Gewerkschaftsverhandler erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft PPDIV, Denis Paradiš, dass das kontinuierliche Lohnwachstum bei Podravka und Belupo bestätige, dass ein offenes und partnerschaftliches Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern nachhaltige und greifbare Ergebnisse bringe. Die Gewerkschaften sind der Ansicht, dass es ihnen durch gemeinsame Anstrengungen gelungen ist, auch eine Reihe anderer Fragen zu lösen, die jahrelang auf Eis lagen, wodurch das gegenseitige Vertrauen zusätzlich gestärkt wurde. Abschließend hat dieser Verhandlungsprozess gezeigt, dass in einer konstruktiven Atmosphäre eine bessere Zukunft für die Beschäftigten aufgebaut und gleichzeitig auch der Gesamterfolg der Unternehmen auf dem Markt gestärkt werden kann.