Plus
Anzeige schalten

Kroatien führt in der EU beim Beschäftigungswachstum im dritten Quartal 2025

05.12.2025

Kroatien führt in der EU beim Beschäftigungswachstum im dritten Quartal 2025

Nach den neuesten Daten von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, zeigte der kroatische Arbeitsmarkt im dritten Quartal 2025 eine außergewöhnliche Vitalität und verzeichnete das höchste Beschäftigungswachstum unter allen Mitgliedstaaten.

Die am 5. Dezember 2025 veröffentlichte Analyse zeigt, dass die Zahl der Beschäftigten in Kroatien im Vergleich zum Vorquartal um ganze 1,6 Prozent gestiegen ist. Mit diesem Ergebnis setzte sich Kroatien überzeugend an die Spitze der Europäischen Union und ließ andere Mittelmeerstaaten mit ebenfalls starkem Wachstum hinter sich.

Kroatien an der Spitze, Portugal und Spanien folgen

Die saisonbereinigten Daten, die als Standard für den Vergleich wirtschaftlicher Indikatoren auf EU-Ebene gelten, bestätigen, dass das Wachstum von 1,6 Prozent in Kroatien deutlich über dem Durchschnitt lag.

Hinter Kroatien folgten mit respektablen Ergebnissen Portugal mit einem Wachstum von 0,9 Prozent sowie Spanien mit 0,7 Prozent. Diese Daten weisen klar auf die Fortsetzung des positiven Erholungstrends des Arbeitsmarktes im südlichen Flügel der Europäischen Union hin.

Andererseits stieg die Beschäftigung in der gesamten Eurozone um moderate 0,2 Prozent, während auf Ebene der gesamten EU ein leichter Anstieg von 0,1 Prozent verzeichnet wurde.

Rückgänge in Rumänien, Österreich und Finnland

Zum Vergleich: Im selben Zeitraum verzeichneten einige Mitgliedstaaten einen deutlichen Rückgang der Zahl der Beschäftigten. Den größten Rückgang verzeichnete Rumänien mit einem Minus von 1,2 Prozent, während auch in Österreich und Finnland Rückgänge registriert wurden (beide jeweils -0,3 Prozent).

Diese Ergebnisse rücken Kroatien als positives Beispiel innerhalb der Union in den Fokus und signalisieren, dass die heimische Wirtschaft trotz globaler Unsicherheiten über eine starke Kapazität zur Schaffung neuer Arbeitsplätze verfügt. Obwohl vorläufig, werden diese Eurostat-Daten für die Analyse der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung und der Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes im kommenden Zeitraum von entscheidender Bedeutung sein.