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Kroatien hat ein Angebot für McDonald’s-Mitarbeiter aus Bosnien und Herzegowina

24.01.2023

Kroatien hat ein Angebot für McDonald’s-Mitarbeiter aus Bosnien und Herzegowina

Nachdem Bosnien und Herzegowina ohne die Fast-Food-Restaurants der Weltmarke McDonald’s geblieben ist, weil das einheimische Unternehmen die Lizenz verloren hat, kommt nun für die arbeitslos gewordenen Beschäftigten ein Angebot aus dem benachbarten Kroatien.

Wie nämlich aus der Antwort des Unternehmens Globalna hrana an N1 hervorgeht, das Inhaber der Franchise für McDonald’s in Kroatien ist und mehr als dreitausend Beschäftigte hat, sind Bewerbungen von Arbeitnehmern, die in dem bosnisch-herzegowinischen Unternehmen gearbeitet haben, das Inhaber der Genehmigung dieser Weltkette war, mehr als willkommen.

– Bei McDonald’s Kroatien haben alle Kandidaten die gleichen Rechte auf eine Anstellung, abhängig von den Qualifikationen und der aktuellen Nachfrage nach Mitarbeitern. Genau deshalb werden wir jede potenzielle Bewerbung interessierter Kollegen aus Bosnien und Herzegowina berücksichtigen und ihnen dabei bei der Regelung der Arbeitserlaubnisse helfen – hieß es gegenüber N1.

Was alle interessiert, sind die finanziellen Bedingungen.

– Das durchschnittliche Nettogehalt für eine Einstiegsposition beträgt etwa 930 Euro, und wir gewährleisten auch kontinuierliche Weiterbildung, Trainings sowie flexible Arbeitszeiten – erklärten sie.

Zur Erinnerung: Die Öffentlichkeit in BiH hat nie offiziell die Information erhalten, warum die McDonald’s-Restaurants in unserem Land geschlossen wurden, außer dass lediglich bekannt ist, dass das Unternehmen, das Inhaber der Franchise war, der österreichischen Bank keine Miete für die Räumlichkeiten im Zentrum von Sarajevo zahlte.

Das öffentliche kommunale Unternehmen von Sarajevo „Vodovod i kanalizacija“ teilte mit, dass die Firma, die Inhaber der McDonald’s-Franchise war, auf Grundlage von Rechnungen für Wasser und Abwasser mehr als 12.000 KM schuldet.

Mit dem Geschäftsbetrieb von McDonald’s beziehungsweise der Firma, die die Franchise hatte, befassten sich auch europäische Medien.

– Der Tropfen, der das Fass in der amerikanischen Zentrale wahrscheinlich zum Überlaufen brachte, war vermutlich der Dienstwagen des Direktors. Ihtijarević gönnte sich nicht mehr und nicht weniger als einen Bentley als Fahrzeug. Angeblich mietete er das englische Luxusauto auf Kosten von McDonald’s – schreibt „Kleine Zeitung“.

Gegenüber N1 nannten Ökonomen bereits früher die Gründe, warum die Lizenz für McDonald’s entzogen wurde und welche Botschaft damit an andere ausländische Investoren gesendet wird, die, wie sie behaupten, politische und rechtliche Stabilität suchen, die es in BiH offensichtlich nicht gibt.

Quelle: biznisinfo.ba