Mitarbeiter verklagt Firma wegen „alkoholbedingter Hirnschädigung beim Teambuilding“
25.08.2022

Das BRITISCHE Unternehmen PWC wird von einem Mitarbeiter wegen einer Verletzung verklagt, die er bei einer von dem Unternehmen organisierten Veranstaltung erlitten hat. Einfacher gesagt: bei einem Teambuilding.
Die Financial Times schreibt, dass der Mitarbeiter Michael Brockie behauptet, sich während eines „Pub-Golfs“ verletzt zu haben, den das Unternehmen für seine Mitarbeiter organisiert hatte. Es handelte sich um einen „Ausflug“ durch lokale Pubs, der als Golfspiel gedacht war, doch statt Löcher auf dem Platz zu besuchen, besuchten die Mitarbeiter – Pubs.
Die Mitarbeiter wurden angeblich dazu angehalten, in jedem Pub alkoholische Getränke so schnell wie möglich zu trinken, um das Spiel zu gewinnen. Brockie behauptet, dass die Veranstaltung „übermäßigen Alkoholkonsum gefördert“ habe und dass dies dazu geführt habe, dass er „eine Hirnschädigung erlitt, weil er so stark alkoholisiert war, dass er sich nicht daran erinnern konnte, was nach 22 Uhr geschah“.
Er fordert 200.000 Pfund Schadenersatz
Der 28-Jährige behauptet, er habe sechs Monate Urlaub von der Arbeit nehmen müssen, um sich zu erholen. Jetzt fordert er vom Unternehmen 200.000 Pfund (etwa 1,7 Millionen Kuna) Schadenersatz und wirft ihm Fahrlässigkeit gegenüber den Arbeitnehmern vor.
„Als verantwortungsvoller Arbeitgeber setzen wir uns dafür ein, allen unseren Mitarbeitern eine sichere, gesunde und inklusive Kultur zu bieten. Außerdem erwarten wir von allen, die gesellschaftliche Veranstaltungen besuchen, dass sie verantwortungsvoll handeln und auf ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer achten“, teilte das Unternehmen mit. Das Gerichtsverfahren läuft.
Quelle: Index.hr









