Plus
Anzeige schalten

Vielversprechender junger Mann löst Debatte aus: „Liegt die Zukunft in Österreich oder in Kroatien?“

21.01.2026

Vielversprechender junger Mann löst Debatte aus: „Liegt die Zukunft in Österreich oder in Kroatien?“

Die Frage, ob man ins Ausland gehen oder in der Heimat bleiben soll, stellt eine der schwierigsten Lebensentscheidungen dar, mit denen Generationen junger Fachkräfte in Kroatien konfrontiert sind.

Während die einen im heimischen Markt Raum für authentische Entwicklung und die Nähe zur Familie sehen, suchen die anderen die Chance auf berufliche Bewährung und finanzielle Stabilität in besser organisierten Systemen westlicher Länder. Dieses Thema ist erneut in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt – durch die Erfahrung eines jungen Ingenieurs, der sich an einem Wendepunkt befand und die Vorteile des Lebens in Zagreb gegen jene abwog, die Österreich bietet.

Die Erfahrung eines jungen Ingenieurs aus Rijeka

Gerade auf der Internetplattform Reddit wurde innerhalb der Community r/croatia eine Diskussion eröffnet, die die beruflichen und persönlichen Herausforderungen hochgebildeter Menschen widerspiegelt. Anlass war der Beitrag eines 27-jährigen Elektroingenieurs aus Rijeka, der zwischen einem Umzug in die Hauptstadt und einem vollständigen Weggang aus dem Land schwankt. Der Autor beschrieb seine Motive ausführlich:

'Hallo zusammen. Ich bin derzeit 27 Jahre alt. Ich habe Elektrotechnik mit der Fachrichtung Energietechnik studiert. In meinem Beruf habe ich sieben Jahre Berufserfahrung. Auf dem Papier klingt das nach viel, aber in Wirklichkeit ist es deutlich weniger, vor allem weil ich in einem öffentlichen Unternehmen beschäftigt bin. Ich bin eine sehr ehrgeizige Person und würde gern versuchen, mit meiner Freundin ein Leben in Österreich aufzubauen. Sie ist von Beruf Kindergärtnerin. Da ich in Rijeka lebe, interessiert mich, was eurer Meinung nach die bessere Option ist: ein Umzug nach Zagreb oder ein Weggang nach Österreich. Weder in Zagreb noch in Österreich habe ich meine Wohnfrage gelöst, daher ist es mir von dieser Seite her gleich, und in jedem Fall muss ich mich selbstständig zurechtfinden.'

Österreich als logische Wahl

In den Kommentaren kristallisierte sich schnell die vorherrschende Haltung der Nutzer heraus. Die Mehrheit ist der Ansicht, dass Österreich unvergleichlich mehr Möglichkeiten zum Vorankommen bietet. Einer der Kommentare fasst diese Haltung mit der Aussage zusammen, dass Österreich die logische Wahl sei, über die man nicht allzu sehr zweifeln müsse. Ein anderer Nutzer erklärt in deutlich schärferem Ton, dass jemand, der glaube, in Kroatien gebe es Zukunft, nicht bei klarem Verstand sei.

Finanzielle Rechnung und Lebensstandard

Ein Teil der Diskussion nahm einen sarkastischen Ton an, insbesondere im Zusammenhang mit dem Vergleich heimischer Gehälter mit jenen im Ausland. Ein Teilnehmer führte an, dass man in Österreich in kurzer Zeit mehr verdienen könne als in Kroatien in einem ganzen Arbeitsjahr im Beruf, was die Reaktion eines anderen Nutzers hervorrief: 'Ich verdiene mit einem STEM-Diplom jährlich etwa 28 Tausend Euro netto, und du behauptest also, dass Kellner in Österreich so viel in drei Monaten verdienen. Hätte ich das gewusst, hätte ich ein Tablett statt eines Diploms getragen.'

Mythen und Wahrheiten über die Arbeit im öffentlichen Sektor

Ein erheblicher Fokus wurde auch auf den Wert der im öffentlichen Sektor erworbenen Erfahrung gelegt. Während einige sehr kritisch waren und anführten, dass sieben Jahre Erfahrung bei HEP bedeuten könnten, dass eine Person praktisch über kein anwendbares Wissen verfügt, stellten sich andere zur Verteidigung einer solchen Berufserfahrung. Sie betonten, dass alles von der konkreten Stelle abhänge und dass jemand, der an der Systemführung arbeitet, wahrscheinlich mehr über moderne Netze und Umspannwerke weiß als Fachleute außerhalb dieses eng spezialisierten Sektors.

Das Ausland bedeutet mehr als nur Verdienst

Auch diejenigen, die bereits im Ausland leben, teilten ihre Erfahrungen. Einer von ihnen führte an: 'Ich habe in Österreich als Kellner etwa 35 Tausend Euro netto im Jahr, dazu drei Mahlzeiten täglich und eine gesicherte Unterkunft, Trinkgeld nicht eingerechnet.' Damit wollte er den Unterschied im Lebensstandard veranschaulichen, selbst bei Berufen, die keine hohe fachliche Qualifikation erfordern.

Neben den Finanzen boten die Teilnehmer auch eine breitere Perspektive an. Eine der Empfehlungen lautet, dass es am besten sei, den Umzug zu versuchen und zu sehen, wie die Dinge in der Praxis funktionieren, denn man könne immer mit einem dickeren Bankkonto nach Hause zurückkehren. Dennoch warnten sie auch vor der anderen Seite der Medaille, etwa der Anpassung an eine neue Sprache, Kultur und der Trennung von der Familie. 'Wenn ihr beide bereit seid, die Sprache zu lernen und euch am Anfang anzustrengen, dann packt sofort die Koffer', erklärte einer der Kommentatoren.

Abschließend erinnerten einige daran, dass auch Zagreb, besonders im Energiesektor, nicht ohne Chancen ist, dass der Erfolg jedoch von der Findigkeit des Einzelnen abhängt. Die Diskussion auf Reddit zeigt deutlich, dass heutige Entscheidungen zur Emigration nicht ausschließlich wegen der Jobsuche getroffen werden, sondern wegen des Wunsches nach einem besser organisierten System und einem höheren Lebensstandard.

Hotelpersonal (m/w) in Österreich und Deutschland gesucht

Für alle, die über einen konkreten Schritt in Richtung Arbeit im Ausland nachdenken, bieten wir auf unserer Seite raditi.eu zahlreiche Möglichkeiten in prestigeträchtigen Hotels mit 4 und 5 Sternen sowie erstklassigen Restaurants in ganz Österreich (Tirol, Salzburg, Kärnten, Vorarlberg) und Deutschland (Bayern, Baden-Württemberg).

Bewerbungen sind offen für Kellner, Köche aller Ränge (von Hilfskräften bis zu Chefköchen und Konditoren), Rezeptionisten, Zimmermädchen, Spa-Therapeuten, Hausmeister und Gärtner.

Neben konkurrenzfähigen Nettoeinkünften, die in Österreich zwischen 1.600 und 4.500 Euro liegen, werden den Arbeitnehmern kostenlose Unterkunft (meist in Einzelzimmern) und kostenlose Verpflegung geboten.

Ein besonderer Vorteil der Arbeit in Österreich sind das 13. und 14. Gehalt sowie zusätzliche Benefits wie die Nutzung von Wellnessbereichen, Pools, Skipässen und Sprachkursen.

Weitere Informationen zu den Bedingungen und zur Art der Bewerbung für diese saisonalen oder ganzjährigen Jobs finden Sie hier.