Deutsche Minister: Höchste Zeit, den Fachkräftemangel zu lösen
27.02.2024

DEUTSCHLANDS Kampf, das Problem des Mangels an Millionen qualifizierter Arbeitskräfte zu lösen, könnte das Land seinen Platz als eine der führenden Volkswirtschaften der Welt kosten, wenn die Regierung nicht bald einige Schritte unternimmt, sagte Arbeitsminister Hubertus Heil heute.
„Wenn wir uns jetzt nicht mit dem Problem des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften befassen, wird dies zum größten Wachstumshemmnis in Deutschland werden“, sagte Heil auf einer Konferenz in Berlin.
Mit jedem Tag wird es wichtiger, „dass alle Menschen, die arbeiten wollen, anfangen zu arbeiten, dass sie eine Ausbildung absolvieren“, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck.
„Langfristig gesehen wird dies die entscheidende Frage sein, ob Deutschland wächst und ob der Wohlstand im Land gesteigert oder erhalten werden kann“, fügte er hinzu.
Hunderttausende Arbeitsplätze sind unbesetzt
Er fügte hinzu, dass derzeit Hunderttausende Arbeitsplätze unbesetzt seien. „Man muss blind sein, um nicht zu sehen, dass es davon in Zukunft noch mehr geben wird“, warnte der Minister.
Arbeitsminister Habertus Heil nannte eine stabile Energieversorgung, beschleunigte Planung und die Sicherung der Basis qualifizierter Arbeitskräfte als die wichtigsten Schritte, um sicherzustellen, dass die deutsche Wirtschaft stark bleibt.
„Trotz aller Geschichten sind wir eigentlich ein starkes Land, aber wir brauchen einen Durchbruch“, sagte Heil. In Bezug auf die Sicherung qualifizierter Arbeitskräfte fügte er hinzu, dass Deutschland „die Zeit davonläuft“.
1.6 Millionen junge Menschen haben keine grundlegende Berufsausbildung
Bis 2035 werden sieben Millionen qualifizierte Arbeitskräfte in Rente gehen, sagte Heil unter Berufung auf eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Er betonte, dass 1.6 Millionen junge Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren keine grundlegende Berufsausbildung haben.
Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger sagte, dass jedes Jahr mehr als 45.000 Menschen „die Schule ohne jegliche Qualifikation verlassen“.
Junge Menschen, die auf der Konferenz waren, beklagten den Mangel an Praxis in der Bildung und sagten, dass der Besuch von Berufsschulen im Vergleich zum Studium an Universitäten noch immer als minderwertig angesehen werde.
Quelle: index.hr









