Deutscher Konzern streicht 170 Arbeitsplätze in Slowenien und verlagert Produktion nach Bosnien und Herzegowina
25.03.2024

Sie optimieren die Produktion und verlagern das Produktionsprogramm für Starter nach Bosnien und Herzegowina
Das Unternehmen Mahle Electric Drives Slovenija, das Teil der deutschen Gruppe Mahle ist und in Slowenien rund 1.800 Menschen beschäftigt, wird in diesem Jahr die Zahl der Beschäftigten in Slowenien um 170 reduzieren.
Wie sie erklärten, optimieren sie die Produktion und verlagern das Produktionsprogramm für Starter nach Bosnien und Herzegowina, in das Werk in Aleksandrovac bei Banja Luka, berichtet BiznisInfo.ba.
Mahle Electric Drives Slovenija ist das frühere Unternehmen Letrika, das seit 2014 im Rahmen des deutschen Konzerns Mahle tätig ist. Das genannte Unternehmen hat die Produktion in Slowenien bereits früher angepasst, die Zahl der Beschäftigten wurde schon 2020 reduziert. Ähnlich wie Mahle Electric Drives Slovenija verlagern auch andere Firmen die „unrentable“ Produktion nach BiH, berichtet das slowenische 24ur.com.
Bei Mahle Electric Drives Slovenija konzentriert man sich zunehmend auf Produkte für die Elektromobilität, wie etwa Motoren für den Antrieb von Elektrofahrzeugen.
– Wir haben ein Produkt entwickelt, das auf dem größten Weltmarkt konkurriert. Eine weitere Nominierung wäre ein großer Sieg, nicht nur für den Standort in Šempeter bei Gorica, sondern auch für die Region und ganz Slowenien – sagte Uroš Rutar aus dem Unternehmen aus Šempeter im Gespräch mit Delo.
In diesem Bereich planen sie weiteres Wachstum, doch in Slowenien sind sie sowohl durch den Platz als auch durch die Beschäftigten begrenzt.
– Unser größter Kunde ist die Traktorenindustrie. Wir sind in der industriellen Arbeit sehr erfolgreich. Wenn Sie heute einen europäischen oder nordamerikanischen Traktor kaufen, besteht eine Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent, dass zwei Schlüsselprodukte von hier stammen – fügte Rutar hinzu.
BiznisInfo.ba hat zuvor geschrieben, dass das Unternehmen Mahle gebaut hat eine große Fabrik in Aleksandrovac. Die Arbeiten wurden vor ein paar Monaten abgeschlossen. Dies wird eines der größten Produktionsobjekte der Autoindustrie in Bosnien und Herzegowina sein.
Die Fläche des Objekts beträgt beeindruckende 26.040 Quadratmeter und umfasst eine moderne Produktionsinfrastruktur sowie technologisch fortschrittliche Ressourcen.
Der Bürgermeister der Gemeinde Laktaši, Miroslav Bojić, sagte zuvor, dass es sich um eine Investition von fast 20 Millionen Euro handelt.
Damals sagte er, dass das deutsche Unternehmen „Mahle“ auf dem Gebiet der Gemeinde Laktaši bereits seit vielen Jahren tätig ist und dass in der neuen Fabrik über 700 Arbeiter beschäftigt werden sollen, die auch bessere Arbeitsbedingungen haben sollen.
Quelle: biznisinfo.ba









