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Glovo stellt Lieferung in Bosnien und Herzegowina ein: Grund seien „größere Chancen“ anderswo

11.08.2026

Glovo stellt Lieferung in Bosnien und Herzegowina ein: Grund seien „größere Chancen“ anderswo

Die Plattform Glovo, die aus Spanien stammt, hat am 10. August 2026 ihren Betrieb in Bosnien und Herzegowina eingestellt.

Nach mehrjähriger Tätigkeit können Nutzer in BiH über die App keine Lebensmittel, Lebensmittel des täglichen Bedarfs und andere Produkte mehr bestellen. Wie N1 BiH schreibt, war der Rückzug bereits im Juni angekündigt worden.

Investitionen verlagern sich auf andere Märkte

Glovo erklärte, man wolle Geld und andere Ressourcen auf Schlüsselmärkte konzentrieren, auf denen man größere Wachstumsmöglichkeiten sehe. Das Unternehmen veröffentlichte dabei weder detaillierte Geschäftsergebnisse für BiH noch gab es an, dass der Grund für den Rückzug ein geringes Nutzerinteresse sei.

Die Entscheidung betrifft nur BiH

Der Rückzug aus BiH bedeutet nicht, dass Glovo die gesamte Region verlässt. Die Plattform setzt ihre Geschäftstätigkeit in Kroatien und auf anderen umliegenden Märkten fort, während sie ihre Aktivitäten in BiH vollständig eingestellt hat.

Glovo kündigt Begleichung der Verpflichtungen an

Das Unternehmen teilte mit, dass es alle finanziellen und gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, Lieferfahrern, Partnerrestaurants, Geschäften und anderen beteiligten Parteien in BiH erfüllen werde.

Mit dem Rückzug von Glovo endeten mehrere Jahre seiner Geschäftstätigkeit in BiH. Für die Nutzer ist die Folge einfach: Seit dem 10. August ist die Bestellung über Glovo in BiH nicht mehr verfügbar, und Restaurants, Geschäfte und Lieferfahrer haben eine der bekannteren Lieferplattformen verloren.