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Viele Geschäfte könnten große Änderungen einführen, Lidl will vorerst nicht

15.10.2022

Viele Geschäfte könnten große Änderungen einführen, Lidl will vorerst nicht

Es kann vorkommen, dass Händler in naher Zukunft ihre Öffnungszeiten ändern: Der Grund ist meist Personalmangel aufgrund von Krankheit oder Urlaub. Doch bereits im September bat die erste Supermarktkette um kürzere Öffnungszeiten der Geschäfte. Ist das ein neuer Trend?

Wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet, schrieb der Generaldirektor der Supermarktkette Tegut, Thomas Gutberlet, kürzlich an die Landesbehörden zugunsten kürzerer Öffnungszeiten der Geschäfte.

„Kurzfristig würde eine Reduzierung helfen, Energie zu sparen. Langfristig betrachtet würde dies das Berufsbild im Einzelhandel wieder attraktiver machen“, sagte Direktor Thomas Gutberlet der „Lebensmittel Zeitung“.

Der Tegut-Chef sieht die Vorschriften in Bayern als Vorbild. In dem südlichen Bundesland schließen die Geschäfte um 20 Uhr.

„Im Grunde geht es darum, das Thema Ladenöffnungszeiten wieder ins Gespräch zu bringen und erneut mit der Öffentlichkeit zu verhandeln“, sagte Gutberlet der „Lebensmittel Zeitung“.

Nach eigenen Angaben betreibt Tegut mehr als 300 Supermärkte in sechs Bundesländern.

Für Lidl und Rewe ist diese Idee derzeit keine Option, berichtet „karlsruhe-insider.de“. Auf Anfrage von Journalisten sagten sie, dass sich die Öffnungszeiten derzeit an den Anforderungen der Kunden orientieren, berichtet Fenix Magazin.

Quelle: poslovni.hr