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HTZ meldet: Touristen in Kroatien erzielten 2025 rekordverdächtige 110 Millionen Übernachtungen

07.01.2026

HTZ meldet: Touristen in Kroatien erzielten 2025 rekordverdächtige 110 Millionen Übernachtungen

Der kroatische Tourismus hat ein weiteres historisches Jahr abgeschlossen mit Ergebnissen, die den Status Kroatiens als eines der begehrtesten europäischen Reiseziele bestätigen.

Wie in der offiziellen Mitteilung der Kroatischen Zentrale für Tourismus angegeben wird, wurden laut den neuesten Daten des eVisitor-Systems, das den Verkehr im kommerziellen und nichtkommerziellen Segment sowie im nautischen Charter umfasst, im Jahr 2025 mehr als 21,8 Millionen Ankünfte und rekordverdächtige 110,1 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Diese Zahlen stellen einen Anstieg von zwei Prozent bei den Ankünften sowie von einem Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr dar, womit erstmals in der Geschichte die magische Grenze von 110 Millionen Übernachtungen überschritten wurde.

Der größte Anteil des touristischen Verkehrs wurde erwartungsgemäß an der Adria mit 104,6 Millionen Übernachtungen erzielt, während die kontinentalen Regionen zusammen mit der Stadt Zagreb 5,6 Millionen Übernachtungen mit einem Wachstum von zwei Prozent verzeichneten. Tourismus- und Sportminister Tonči Glavina zeigte sich äußerst zufrieden mit diesen Kennzahlen und betonte, dass Rekordergebnisse in allen Segmenten erzielt wurden, einschließlich einer nie besseren Vor- und Nachsaison. Der Minister hob besonders den Fortschritt im Dezember hervor, als mehr als eine Million Übernachtungen erzielt wurden, was den Erfolg der Strategie zur Entwicklung eines ganzjährigen Tourismus bestätigt.

Neben dem quantitativen Wachstum war das vergangene Jahr auch aufgrund der Umsetzung einer umfassenden Reform der Unterkunftskapazitäten von entscheidender Bedeutung. Die Regierung und das zuständige Ministerium betonen, dass die positiven Effekte dieser Veränderungen bereits sichtbar sind, warnen jedoch vor den Herausforderungen, die im Jahr 2026 bevorstehen. Geopolitische Instabilität und Veränderungen der wirtschaftlichen Entwicklungen auf den wichtigsten Quellmärkten erfordern Vorsicht, wobei Preiswettbewerbsfähigkeit und Servicequalität entscheidend für die Aufrechterhaltung der bestehenden Trends sein werden.

Die Analyse nach Regionen zeigt, dass Istrien weiterhin die führende Tourismusgespanschaft mit 30,3 Millionen Übernachtungen ist. Es folgen die Gespanschaft Split-Dalmatien mit 20,9 Millionen sowie Kvarner mit 18,5 Millionen Übernachtungen. Unter den Reisezielen, die die größte Zahl an Besuchern angezogen haben, stechen Dubrovnik, Rovinj, Split, Poreč und Umag hervor. Was die Struktur der Gäste betrifft, blieben Touristen aus Deutschland die treuesten, und auch inländische Gäste sowie Besucher aus Slowenien, Österreich und Polen leisteten einen bedeutenden Beitrag.

Der Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus, Kristjan Staničić, erklärte, dass diese Ergebnisse als starke Motivation für das weitere Branding Kroatiens als nachhaltiges und Premium-Reiseziel dienen. Der Schwerpunkt im kommenden Zeitraum wird auf der Stärkung der Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften und digitalen Kampagnen liegen, bei klarem Fokus auf die Bereitstellung eines echten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Besonders erfreulich ist die Angabe über das Wachstum des Verkehrs während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage um acht Prozent, was die beste Einleitung in das neue Geschäftsjahr ist.

Die Zahlen zeigen deutlich, dass der kroatische Tourismus nicht mehr ausschließlich von sommerlicher Sonne und Meer abhängt. Rekordverdächtige 110 Millionen Übernachtungen sind das Ergebnis systematischer Arbeit an der Verlängerung der Saison und der Stärkung des Angebots auf dem Kontinent. Dennoch steht dem Sektor nun die wichtigste Aufgabe bevor, nämlich die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts zwischen Preiswachstum und Angebotsqualität, damit Kroatien in einem sich schnell verändernden Umfeld wettbewerbsfähig bleibt. Der Schlüssel zum Erfolg im Jahr 2026 wird ein verantwortungsbewusstes Ressourcenmanagement und kompromissloses Beharren auf Exzellenz sein.