Studienergebnisse: Kollegen sind für Kroaten ein deutlich größeres Problem als niedrige Gehälter
14.10.2025

Eine neue umfassende Untersuchung des Portals HOU.hr enthüllt eine überraschende Erkenntnis, die ein neues Licht auf die tatsächlichen Ursachen der Unzufriedenheit in kroatischen Büros wirft.
Auf die Frage, was Arbeitnehmer am meisten bei der Arbeit stört, antwortete fast ein Drittel der Befragten: das Verhalten der Kollegen. Genauer gesagt nannten sogar 29,6 Prozent der Teilnehmer zwischenmenschliche Beziehungen und Arbeitshygiene als Hauptquelle der Frustration, während die Höhe des Gehalts, traditionell als zentrales Problem wahrgenommen, erst auf dem sechsten Platz mit einem Anteil von 6,9 Prozent landete.
Es folgen Unternehmensrituale und erzwungene Gespräche beim Kaffee, nicht abgestimmte Arbeitszeiten sowie zu wenig Jahresurlaub. Die zwischen dem 6. und 11. Oktober an einer Stichprobe von 621 Befragten durchgeführte Untersuchung zeigt klar, dass eine toxische Arbeitskultur zum primären Problem der heimischen Beschäftigten geworden ist.
Experten warnen, dass solche Daten ein klares Signal an Arbeitgeber sind; während der Fokus der meisten noch immer auf Gehältern und Benefits liegt, liegt die tatsächliche Unzufriedenheit in gestörten Beziehungen und mangelndem Vertrauen.
Im weiteren Kontext steht Kroatien weiterhin vor den Herausforderungen eines Arbeitsmarktes, der durch Arbeitskräftemangel und einen immer größeren Druck zur Mitarbeiterbindung gekennzeichnet ist. Obwohl die Durchschnittsgehälter nominal steigen, suchen Arbeitnehmer immer häufiger ein Umfeld, in dem sie sich respektiert fühlen, in dem man ihnen vertraut und in dem ihnen Flexibilität ermöglicht wird. Globale Trends, wie jene, die der Randstad Workmonitor verzeichnet, bestätigen, dass die Balance zwischen Beruf und Privatleben wichtiger geworden ist als die bloße Höhe des Einkommens.
Details der Untersuchung finden Sie auf HOU.hr.









