Absurdität in Deutschland: Mann aus Bosnien erhält 7.250 € monatlich trotz Abschiebungsanordnung
11.02.2026

Das Foto dient der Illustration.
Die deutsche Öffentlichkeit wurde von der Nachricht über einen unglaublichen administrativen und rechtlichen Absurdismus erschüttert, der seit mehr als zwei Jahrzehnten andauert.
Wie die deutsche Zeitung Bild.de, berichtet, hält sich der fünfzigjährige Huso B., Staatsbürger von Bosnien und Herzegowina, bereits seit 23 Jahren ohne legalen Status in Köln auf, während ihm der Staat gleichzeitig hohe monatliche Beträge als Sozialhilfe auszahlt.
Dieser Fall hat eine Reihe von Fragen zur Effizienz der deutschen Institutionen und zur Gerechtigkeit des dortigen Sozialsystems aufgeworfen.
Zwei Jahrzehnte Aufenthalt ohne gültige Genehmigung
Huso B. kam vor vielen Jahren nach Deutschland, doch sein Asylantrag wurde bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten rechtskräftig abgelehnt. Laut den Angaben von Bild.de wird er seit 23 Jahren offiziell als Person geführt, die verpflichtet ist, das Land zu verlassen. Dennoch leben er und seine Ehefrau mit acht Kindern trotz der klaren Abschiebungsanordnung weiterhin in Köln. Obwohl die Institutionen theoretisch die Rückkehrentscheidung in das Herkunftsland umsetzen sollten, haben administrative Hindernisse und persönliche Umstände diesen Prozess offenbar jahrelang verhindert.
Die Situation wird zusätzlich durch die von Bild.de genannte Information kompliziert, dass Huso B. eine umfangreiche Polizeiakte hat. Es wird angegeben, dass er während seines Aufenthalts in Deutschland mehrfach Straftaten begangen hat, was normalerweise den Prozess der Ausweisung aus dem Land beschleunigt. In diesem speziellen Fall geschah dies jedoch nicht, und die Familie blieb weiterhin in das System staatlicher Unterstützungsleistungen integriert.
Finanzielle Struktur der monatlichen Einkünfte
Für den größten öffentlichen Wirbel sorgte der Betrag, den der Staat monatlich für diese Familie aufwendet. Die Zeitung Bild.de enthüllt, dass die gesamte monatliche Unterstützung 7.250,77 Euro beträgt. Es ist wichtig zu erläutern, was dieser Betrag tatsächlich umfasst, damit ihn auch diejenigen verstehen, die mit den deutschen Vorschriften nicht vertraut sind. Es handelt sich um eine Kombination aus grundlegender Sozialhilfe, bekannt als Bürgergeld, sowie Kindergeld für acht Kinder.
Vereinfacht gesagt garantiert das deutsche Gesetz jedem Einzelnen, unabhängig von seinem rechtlichen Status, ein bestimmtes Minimum für ein würdiges Leben. Wenn dieses Minimum mit der Zahl der Familienmitglieder multipliziert wird, in diesem Fall zehn, ergibt sich ein Betrag, der die durchschnittlichen Arbeiterlöhne deutlich übersteigt. Die deutschen Behörden zahlen dieses Geld aus, weil sie gesetzlich verpflichtet sind, Nahrung, Unterkunft und grundlegende Bedürfnisse für die Kinder sicherzustellen, selbst wenn ihre Eltern kein Aufenthaltsrecht im Land haben.
Rechtliches Paradox und Unmöglichkeit der Abschiebung
Viele fragen sich, wie es möglich ist, dass eine Person mit einer Abschiebungsanordnung und krimineller Vergangenheit weiterhin staatliches Geld erhält. Bild.de erklärt, dass die deutschen Sozialämter unabhängig von den Ausländerbehörden handeln. Während ein Amt versucht, die Ausreise der Person aus dem Land zu organisieren, ist das andere Amt gesetzlich verpflichtet, Unterstützung auszuzahlen, solange sich diese Person physisch auf deutschem Boden befindet und keine eigenen Einkünfte hat.
Die Tatsache, dass die Familie acht Kinder hat, stellt ein zusätzliches rechtliches Hindernis dar. Nach deutschem und europäischem Recht haben der Schutz der Familie und das Wohl der Kinder oft Vorrang vor strengen Einwanderungsregeln. Wenn der Herkunftsstaat die Rückkehr nicht akzeptiert oder wenn gesundheitliche oder dokumentarische Probleme bestehen, wird die Abschiebung auf unbestimmte Zeit verschoben, und der Staat übernimmt die Rolle des Fürsorgers.
Der Fall von Huso B., den Bild.de aufgedeckt hat, ist nicht nur die Geschichte eines einzelnen Menschen, sondern ein Symptom eines tieferliegenden systemischen Problems. Er zeichnet das Paradox des modernen europäischen Wohlfahrtsstaates nach, der sich in einem Spannungsfeld zwischen humanitären Grundsätzen und strenger Rechtsstaatlichkeit befindet. Während die Gesetze die Abschiebung vorschreiben, zwingen verfassungsmäßige Rechte auf ein würdiges Leben die Steuerzahler dazu, den Aufenthalt derjenigen zu finanzieren, die sich eigentlich nicht im Land aufhalten dürften.
Solche Beispiele dienen oft als Treibstoff für politische Debatten über die Reform des Sozialsystems und strengere Migrationskontrollen. Es ist klar, dass das Vertrauen der Bürger in die Institutionen beschädigt wird, wenn Regeln nicht konsequent umgesetzt werden und öffentliche Gelder für Situationen ausgegeben werden, die auf den ersten Blick ungerecht erscheinen. Die deutschen Behörden stehen nun vor der Aufgabe zu erklären, wie zugelassen werden konnte, dass ein solcher Status quo mehr als zwei Jahrzehnte ohne irgendeine konkrete Lösung andauert.









