Arbeitsloser Deutscher zieht nach Mallorca und lebt weiter von deutscher Sozialhilfe
08.07.2025

Der arbeitslose Deutsche Stephan hat beschlossen, in seinem Leben ein neues Kapitel aufzuschlagen und auf die sonnige Mallorca zu ziehen, doch seine Geschichte löst heftige Reaktionen in der Öffentlichkeit aus. Der 53-Jährige, den die Zuschauer der deutschen Version der RTL-Sendung „Armes Deutschland“ kennen, kämpft seit Jahren mit der Bürokratie und den Schwierigkeiten, die ihm das deutsche Jobcenter bereitet. Kürzlich blieb er sogar ohne Geld, weil er die erforderlichen Dokumente nicht rechtzeitig eingereicht hatte, sodass er mehrere Wochen dank der Güte seiner Nachbarn überlebte und in einer Jagdhütte ohne grundlegende Bedingungen wie fließendes Wasser und Strom lebte. Doch Stephan hat beschlossen, dass damit Schluss ist.
Sein Plan ist einfach, aber auch kontrovers. Er will nach Mallorca ziehen, arbeiten und die Vorzüge der Mittelmeerinsel genießen, gleichzeitig aber weiterhin Sozialhilfe aus Deutschland beziehen. Stephan ist der Meinung, dass er ein Recht darauf hat, obwohl ihm bewusst ist, dass er damit das System eigentlich betrügt. Ohne das geringste schlechte Gewissen gibt er offen zu, dass er die Schikanen der Bürokratie satt hat und nun „Gleiches mit Gleichem vergelten“ will. „Sie haben mich genug genervt, jetzt werde ich sie nerven. Ich werde das Geld einfach in die Tasche stecken, und dann sollen sie sehen, was sie weiter machen. Ich finde, das ist fair“, erklärte Stephan mit einem Lächeln im Gesicht.
Wie lange er plant, seine neue Adresse vor den deutschen Behörden zu verbergen, hat er noch nicht entschieden. Er sagt, dass alles von der Situation abhängen werde, und erlebt dieses ganze Abenteuer als ein Spiel. „Lasst mich ein bisschen mit ihnen spielen“, fügt er lachend hinzu. Stephan hat bereits seine Sachen gepackt, seinen Hund ins Auto gesetzt und ist entschlossen, sich auf den Weg nach Mallorca zu machen, wo er als Handwerker arbeiten will. Ob er seine Einkünfte angeben und Steuern auf das Geld zahlen wird, das er verdient, bleibt unbekannt, denn das war nicht Thema der Sendung.
Es bleibt die Frage, wer am Ende als Sieger aus diesem ungewöhnlichen Spiel zwischen Stephan und dem deutschen Sozialhilfesystem hervorgehen wird. Eines ist sicher: Seine Geschichte wird nicht so schnell in Vergessenheit geraten.









