Fast ein Viertel der Bevölkerung Deutschlands sind Migranten oder Nachkommen von Migranten
04.03.2023

FAST ein Viertel der Einwohner Deutschlands hat einen Migrationshintergrund, teilte das Statistikamt am Donnerstag mit. „19 Millionen oder 23 Prozent der Einwohner Deutschlands sind entweder Einwanderer oder beide ihrer Eltern sind nach Deutschland eingewandert“, heißt es vom Amt.
Davon sind 14.2 Millionen oder 17.3 Prozent Personen, die nach 1950 aus einem anderen Land nach Deutschland eingewandert sind. 4.7 Millionen oder 5.7 Prozent von ihnen sind Nachkommen direkter Einwanderer. Bei weiteren 3.7 Millionen Einwohnern ist ein Elternteil Einwanderer, aber diese Personen werden nach den neuesten Kriterien nicht mehr zu den Personen mit Migrationshintergrund gezählt.
Ukrainische Flüchtlinge sind nicht in der Statistik enthalten
Nach Angaben von Eurostat gehört Deutschland zu den Staaten der Europäischen Union mit dem höchsten Anteil an Einwanderern unter den Einwohnern. Rekordhalter sind Malta (22.3 Prozent) und Schweden (21.9 Prozent), während Bulgarien, Rumänien und Polen den geringsten Anteil an Einwanderern an der Gesamtbevölkerung haben (unter einem Prozent).
Da sich die veröffentlichten Zahlen auf 2021 beziehen, sind ukrainische Flüchtlinge, von denen allein nach Deutschland mehr als eine Million geflohen sind, nicht in den Statistiken enthalten.
Quelle: Index.hr











