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Kellnerin von den Philippinen verrät, warum gerade Kroatien: „Der Lohn ist fast doppelt so hoch – inklusive Unterkunft und Verpflegung“

27.07.2026

Kellnerin von den Philippinen verrät, warum gerade Kroatien: „Der Lohn ist fast doppelt so hoch – inklusive Unterkunft und Verpflegung“

Das Foto dient der Illustration.

Gehalt, Unterkunft und Mahlzeiten haben sie nach Pula gelockt.

Während kroatische Arbeitgeber während der Tourismussaison immer schwerer einheimische Arbeitskräfte finden, kommen immer mehr Beschäftigte aus fernen Ländern nach Istrien. Unter ihnen ist auch Nohemia, eine Kellnerin von den Philippinen, deren Geschichte von RTL Danas. Diese ausländische Arbeitnehmerin gibt an, dass das Gehalt in Kroatien fast 100 % höher ist als in ihrer Heimat. Der Arbeitgeber stellt ihr eine Unterkunft und kostenlose Mahlzeiten während der Arbeitszeit zur Verfügung.

Ohne ausländische Arbeitskräfte würde die Saison kaum funktionieren

Ausländische Arbeitskräfte sind zu einem wichtigen Teil des Betriebs von Hotels, Restaurants, Transportunternehmen und anderen mit dem Tourismus verbundenen Tätigkeiten geworden. Ein istrisches Hotelunternehmen hat unter seinen Beschäftigten etwa 25 % ausländische Staatsangehörige, schreibt net.hr. Viele von ihnen kehren Jahr für Jahr zurück, was den Arbeitgebern die Organisation des Betriebs während der anspruchsvollsten Monate erleichtert.

In Istrien fast 17.000 Arbeitserlaubnisse erteilt

Nach Angaben der Polizeiverwaltung Istrien wurden seit Beginn des Jahres 2026 16.984 Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse erteilt, was 2 % weniger ist als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In der Gespanschaft Istrien wurden außerdem 21.534 Staatsangehörige aus Drittstaaten mit befristetem Aufenthalt zum Zweck der Arbeit erfasst, also 7 % weniger als ein Jahr zuvor.

Die meisten arbeiten im Tourismus und im Gastgewerbe

Sogar 68 % der erteilten Genehmigungen entfallen auf Tourismus und Gastgewerbe, 13 % auf das Bauwesen und 7 % auf die Industrie. Die meisten ausländischen Arbeitskräfte kommen aus Serbien, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien und Nepal nach Istrien. Unter ihnen ist auch der nepalesische Busfahrer Suresh Thapa Magar, der sich nach seiner Ankunft an die kroatischen Verkehrsregeln und das Fahren auf der rechten Straßenseite anpassen musste.

Für ausländische Arbeitskräfte bringt die Arbeit in Kroatien einen höheren Verdienst und sicherere Einkünfte, doch ihre Ankunft bedeutet oft auch eine monatelange Trennung von der Familie. Ihre Präsenz zeigt zugleich, wie sehr der kroatische Arbeitsmarkt, besonders an der Adria, immer stärker von Menschen abhängt, die wegen der Arbeit aus Tausende Kilometer entfernten Ländern kommen.