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Deutschland erleichtert Arbeitskräften aus Nicht-EU-Staaten die Einreise

03.06.2024

Deutschland erleichtert Arbeitskräften aus Nicht-EU-Staaten die Einreise

In Kraft getreten ist auch eine erweiterte Regelung, die einer doppelt so großen Zahl von Staatsangehörigen der Länder des Westbalkans ermöglicht, deutlich leichter auf unbestimmte Zeit nach Deutschland zu gehen.

In Deutschland sind neue Regeln in Bezug auf Visa für qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern außerhalb der Europäischen Union in Kraft getreten, die die Einreise in dieses Land und die Arbeitssuche für bis zu ein Jahr ermöglichen, unter der Voraussetzung, dass bestimmte Kriterien erfüllt sind.

Ein weiteres Element der in Deutschland in Kraft tretenden Regeln ist die Ausweitung der Regelung für Staatsangehörige der Länder des Westbalkans, teilte das deutsche Innenministerium mit, berichtet Tanjug.

Nach dieser Regel können Arbeitnehmer aus Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien und dem Kosovo deutlich leichter auf unbestimmte Zeit nach Deutschland gehen, und zwar bis zu 50.000 von ihnen jährlich, was doppelt so viel ist wie bisher, heißt es auf der Website des Ministeriums.

„Chancenkarte“

Die neuen Regeln, bekannt als „Chancenkarte“ für die Arbeitssuche, gelten für diejenigen mit mindestens zwei Jahren Berufsausbildung oder einem im Land, in dem die Qualifikation erworben wurde, anerkannten Universitätsabschluss. Außerdem sind Kenntnisse der deutschen oder englischen Sprache erforderlich.

Wenn die Karte genehmigt wird, kann der Antragsteller nach Deutschland einreisen und bis zu ein Jahr lang Arbeit suchen, was bedeutet, dass er keinen Vertrag mit einem deutschen Unternehmen mehr vorlegen muss, bevor ihm die Einreise nach Deutschland zur Arbeitsaufnahme erlaubt wird.

Wie angegeben wurden die neuen Regeln mit dem Ziel eingeführt, die Bürokratie zu verringern und das Verfahren zu verkürzen, und sie sind Teil eines umfassenden Gesetzes, das darauf abzielt, den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland zu beheben.

Quelle: Aljazeera Balkans