Arbeitsminister: Kroatien hat 150.000 ausländische Arbeitskräfte, sie müssen unsere Sprache lernen
20.11.2025

Der Minister für Arbeit, Rentensystem, Familie und Sozialpolitik, Marin Piletić, besuchte am Mittwoch die Gespanschaft Bjelovar-Bilogora, wo er in Begleitung des Bürgermeisters Zlatko Pavičić und des Gespans Marko Marušić die Baustelle des künftigen Zentrums für ältere Menschen besichtigte, doch diesen Arbeitsbesuch nutzte er auch, um der Öffentlichkeit die wichtigsten Neuerungen im Zusammenhang mit der Regulierung der immer größeren Zahl ausländischer Arbeitskräfte in Kroatien vorzustellen.
Angesichts der Tatsache, dass sich der kroatische Arbeitsmarkt mit Hilfe von Arbeitnehmern aus dem Ausland stabilisiert hat, von denen sich derzeit etwa einhundertfünfzigtausend in unserem Land befinden, hat das zuständige Ministerium Änderungen des Ausländergesetzes vorbereitet, die eine bedeutende Neuerung in Form der Verpflichtung zum Erlernen der kroatischen Sprache mit sich bringen.
Wie Minister Piletić erläuterte, kommen von der Gesamtzahl der ausländischen Arbeitnehmer nur zwölftausend aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union, weshalb sich als logischer Schritt die Notwendigkeit einer besseren Integration der übrigen Gruppen in die kroatische Gesellschaft aufdrängt.
Der Gesetzesvorschlag sieht vor, dass alle ausländischen Staatsangehörigen, die ein Jahr lang in Kroatien arbeiten, die Grundlagen der kroatischen Sprache beherrschen müssen, da dies eine Voraussetzung für eine qualitativ bessere und leichtere Kommunikation mit Arbeitgebern sowie für die sicherere Ausführung von Arbeitsaufgaben ist.
Obwohl die Ankündigung der Gesetzesänderungen große Aufmerksamkeit der Medien ausgelöst hat, war der primäre Anlass für die Ankunft des Ministers in dieser Region die Einsicht in den Fortschritt der Arbeiten am Bau des neuen Zentrums für ältere Menschen in Grubišno Polje, das eines von achtzehn solchen Kapitalprojekten darstellt, die derzeit in der gesamten Republik Kroatien realisiert werden. Es handelt sich um eine moderne Einrichtung, die nach ihrer Fertigstellung, die spätestens bis 2026 geplant ist, Unterkunft und ganztägige Betreuung für einhundert Nutzer bieten kann, wodurch der Lebensstandard der älteren Bevölkerung in diesem Teil Kroatiens erheblich angehoben wird.









